Mittwoch, 22. August 2012

Wie erkenne ich Vollkornbrot?

Ich esse  fast ausschließlich Vollkornbrot (einzelne Ausnahmen beziehen sich auf Sondersituationen wie z.B. der Italienurlaub ... ;-) ).
Einerseits schmeckt es mir ausgezeichnet und andererseits ist es die bessere Wahl bei Brot. Vollkornbrot enthält mehr Vitamine (Folsäure!) und Mineralstoffe als die Weißmehlvarianten. Außerdem beugt es durch den höheren Ballaststoffanteil Heißhungerattacken vor.

Der Griff zum Vollkornbrot ist für mich also selbstverständlich.
Ab und zu kommt es aber vor, dass ich an der Theke nach Vollkornbrot frage und mir die Verkäuferin ein Brot mit Saatenbestreuung (Sesam, Kürbiskerne, etc... ) - welches aber kein Vollkornbrot ist - anbietet. Oder ich greife in der Selbstbedienung zu einem dunklen Brot, das sich dann allerdings als Weißmehlprodukt herausstellt.


Wie kann man nun Vollkornbrot erkennen?


1) an der Bezeichnung "Vollkornbrot"

Brot mit dieser Bezeichnung wird unter Verwendung von ganzen Getreidekörnern, Vollschrot (Vollkornschrot) oder auch Vollmehl (Vollkornmehl) hergestellt. Es besteht zu 90 % aus Vollkorn.
Eine Bezeichnung wie "Kornbrot", "Mehrkornbrot" oder "Vollwertbrot" garantiert nicht, dass das Brot ein Vollkornbrot ist - hier muss in die Zutatenliste geschaut werden!

2) an der Zutatenliste

Bei Vollkornbrot findet sich üblicherweise Weizenvollkorn- oder Roggenvollkornmehl an erster Stelle der Zutatenliste.

Grundsätzlich:
In der Zutatenliste sind die Zutaten in der Reihenfolge der im Produkt enthaltenen Menge angeführt dH an erster Stelle steht die Zutat, die am meisten enthalten ist.

3) aber nicht an der Farbe oder an der Konsistenz

Grobes dunkles Brot (mit ganzen Körnern) kann überwiegend aus Weißmehl bestehen und mit Malz gefärbt sein.
Ein "feines" Vollkornbrot (aus sehr fein vermahlenen Mehl, ohne sichtbare Körner) kann hingegen ziemlich hell sein.

 

Donnerstag, 16. August 2012

Sommerliche Vielfalt

Auch wenn sich der Sommer wettertechnisch nicht immer sehr beliebt macht, so versorgt er uns doch alle Jahre wieder mit köstlichen Obst- und Gemüseschmankerln. Ob bunte Paprika, schmackhafte Melanzani, saftiger Pfirsich oder prächtige Kürbisvariatonen - die wärmste Zeit im Jahr hat es kulinarisch in sich!

Diese tollen Genüsse sollen natürlich auch den Kleinsten der Kleinen nicht verwehrt bleiben. Ganz im Gegenteil: je mehr unterschiedliche Geschmäcker Babys kennenlernen, desto besser für die gesamte Geschmacksentwicklung. Natürlich soll man sein Kind gerade am Beginn der Beikosteinführung nicht überfordern, aber es spricht nichts dagegen, verschiedene Obst- und Gemüsesorten in kürzeren Abständen anzubieten - immerhin sorgen die leckeren Vitamin C - Lieferanten auch für eine verbesserte Eisenaufnahme!

Mittwoch, 15. August 2012

Tausendmal probiert ...

... tausendmal ist nix passiert. So summe ich vor mich hin, wenn wieder der Mittagsbrei auf den Tisch kommt. Denn der Junior wird erst später in Managementseminaren lernen müssen, sich "mutig neuen Herausforderungen zu stellen". Derzeit wird jede neue Zutat auf dem Speiseplan erst mal mit Verachtung gestraft. Und erst wenn sie das zweite oder dritte oder vierte Mal auf den Tisch kommt, steigt der Appetit.

Donnerstag, 9. August 2012

Heute ist der "Tag der Paradeiser"

Grund genug, heute vielleicht bei der Jause oder beim Mittag-/Abendessen dieses Fruchtgemüse ausreichend zu ehren ;-). 

Paradeissauce, Paradeissalat, Tomatensuppe, gegrillte Tomaten, selbstgemachtes Ketchup oder Tomatensaft sind nur einige Vorschläge für Schmackhaftes aus dem Lieblingsfruchtgemüse der ÖsterreicherInnen.


Was steckt in der Paradeiser?
Paradeiser sind sehr kalorienarm (20 Kcal/100g), enthalten aber reichlich Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.  Speziell die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe (Beta-Carotin und Lykopin) haben es in sich, sollen sie doch das Krebsrisiko mindern, vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen und die Abwehrkräfte stärken.
Tipp: Viele Inhaltsstoffe stecken in der Haut, daher sollte diese – wenn möglich – mitgegessen werden!

Wie lagert man am besten Paradeiser?
Paradeiser sind kälteempfindliche Früchte und sollten deshalb nicht im Kühlschrank gelagert werden. Am besten ist eine Lagerung an einem luftigen und schattigen Platz bei Zimmertemperatur. So kann die Paradeiser ihr volles Aroma entfalten.
Achtung: Paradeiser reifen nach und setzen bei ihrer Reifung ein Reifegas (Ethylen) frei. Dieses lässt Früchte, die neben den Tomaten gelagert werden, schneller reifen bzw. schneller verderben. Dies kann man nutzen, wenn man z.B. eine harte Kiwi nachreifen lassen möchte, ist aber wenig hilfreich, wenn die Gurken schneller weich werden.

Zähne?

Wir haben jetzt abends öfters eine Geräuschkulisse, die sehr gut zu den Olympischen Spielen passt. Im Stadion in London kann das Gebrüll nicht ohrenbetäubender sein. Wir hoffen auf die baldige Ankunft des ersten Zahnes. Aber auf einen Zahn oder einen Entwicklungsschritt oder den Vollmond kann man Babys Unruhe immer schieben. Ein Zahn würde aber echte Vorteile fürs Essen bringen!

Dienstag, 7. August 2012

Bubble Tea

Sie schießen wie Schwammerl aus dem Boden, die Bubble Tea Shops.

Angeboten wird ein Sortiment von bunten Getränken. Diese bestehen aus Grün- oder Schwarztee, Fruchtsirup und/oder Milch. Zusätzlich finden sich im Getränk noch Kügelchen (Bubbles) unterschiedlichster Zusammensetzung.

Die Bubbles hat das Bundesinstitut für Risikobewertung nun für Kleinkinder als problematisch eingestuft, denn insbesondere bei Kindern bis zum Alter von vier Jahren besteht die Gefahr, dass sie versehentlich Fremdkörper (die Bubbles) in die Lunge verschlucken! Das Saugen mit einem Strohhalm begünstigt dabei einen solchen Unfall.  
Außerdem enthält grüner wie auch schwarzer Tee Koffein bzw. Teein (Teein ist dieselbe chemische Verbindung wie Koffein), das noch nichts für Kinder ist.

Auch für Schwangere sind koffein- bzw. teeinhältige Getränke nicht unbedingt geeignet. Sie sollten nur in geringen Mengen genossen werden (höchstens 200-300 mg Koffein/Tag).

Mittwoch, 1. August 2012

Zäher Brei

Manchmal zieht sich das Füttern wie Babybrei. Natürlich will man seinem Kind das Beste tun. Und wenn Ärzte und Studien sagen, dass man den Beikostbeginn möglichst gleich nach dem 4. Lebensmonat setzen soll, weil die Gefahr der Entwicklung von Unverträglichkeiten dann geringer ist, dann macht man das auch.
Aber mühsam ist es schon. Bei meinem ersten Sohn war es viel einfacher. Damals - diese Studien waren damals wohl noch nicht durchgeführt - hieß es nur, man soll spätestens mit 6 Monaten beginnen zuzufüttern. Wir haben mit 5,5 Monaten mit Brei begonnen. Und es hat sich nicht wie Babybrei gezogen, sondern war wesentlich unkomplizierter. Er war wohl schon richtig "reif" fürs Essen.
Je früher man startet, um so länger dauert es anscheinend, bis die Kleinen brav ihren Brei essen.