Mittwoch, 13. Juni 2012

Herz, Hirn und Hausverstand

In der Schwangerschaft schon und wenn man dann ein Kind hat erst recht, informiert man sich gut und will alles richtig machen. Dass das nicht immer geht, liegt in der Natur der Sache. Aber manchmal sind die Informationen, die man bekommt, wirklich so unterschiedlich, dass man echt ratlos zurück bleibt. Gut, einer Internet-Auskunft sollte man vielleicht misstrauen, aber was, wenn Ärzte völlig unterschiedliche Meinungen vertreten?
Ein Beispiel? Ein Zahnarzt sagt, dass man ab Babys erstem Zahn mit Zahnbürste und Zahnpasta (!) putzen soll. Der Kinderarzt sagt, auf keinen Fall Zahnpasta, nur so putzen und dafür Flourtabletten geben. Und noch ein anderer Zahnarzt sagt, keine Zahnpasta, aber in Graz auch keine Fluortabletten verabreichen, weil das Wasser ohnehin sehr flourhältig ist.
Und wem glauben? Haben ja alle erfolgreich Medizin studiert...
Und selbst kann man nicht auch noch gut Medizin studieren, damit man sich auch eine fundierte Meinung bilden kann.

In solchen Fällen erinnere ich mich an die Worte, die mir eine liebe Krankenschwester im LKH Graz mit auf den Weg nach Hause gab: "Die drei H sind in Zusammenhang mit dem Baby am wichtigsten: Herz, Hirn und Hausverstand einsetzen!"
Das löst die Zahnpasta-Flour-Frage zwar nicht wissenschaftlich, aber manchmal muss man den Weg gehen, den man herzmäßig für richtig hält, von dem man hirnmäßig weiß, dass man dem Baby auf keinen Fall schadet und der Hausverstand wird einem sagen, dass es manchmal besser ist, auf ein Gefühl zu hören, als sich ständig völlig verunsichern und zerreißen zu lassen.
In sich ruhende Mamas haben Babys nämlich am liebsten - und sie danken es meist ebenfalls mit guter Laune!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Kein Spargel in dieser Saison

Hab gehört, dass Spargel die Muttermilch bitter schmecken lassen soll. Naja, daher verzichte ich heuer auf den Genuss. Muss ja nicht sein und bevor Baby sich sonst beleidigt von meiner Brust abwendet ...
Außerdem ist Spargel auf jeden Fall entwässernd. Und das ist in der Stillzeit vielleicht auch nicht so toll, wo man ohnehin auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten soll.

Samstag, 2. Juni 2012

Pups ...

Blähungen sind wohl eines der Lieblingsthemen unter jungen Eltern. Manche Babys und auch Eltern quälen sich durch die ersten drei Monate, weil das Bauchweh einfach nicht aufhören will.
So schlimm, war es bei uns zum Glück nicht, aber Babys Bauchweh verursacht natürlich auch mir sofort Bauchkrämpfe. Man will ja helfen, aber viel mehr als Bauchmassage, Kirschkernsackerl und Co. kann man dann eigentlich auch nicht tun.
Und sofort, wenn der kleine Schatz sich windet und pupst, rotieren die grauen Zellen, weil man überlegt, was man vielleicht Falsches gegessen haben könnte. Man fühlt sich einfach verantwortlich für Babys Bauchweh. Kohl, Zwiebel und Ähnliches hat man sowieso vom Speiseplan gestrichen, aber vielleicht hätte ich den Paprika nicht essen sollen? Oder die Erbsen? Oder ...?

Mittwoch, 30. Mai 2012

Power fürs Baby?

Babys haben jede Menge Power. Genug Kraft, um zu lachen, zu brüllen, zu strampeln, sich hungrig auf die Milch zu stürzen und die Windel voll zu füllen. Genug Kraft, um jede Menge kleine Zellen zu bilden und zu wachsen und zu gedeihen.
Mamas brauchen manchmal mehr Kraft, wenn die Nacht nicht so besonders erholsam war oder der Tag einfach ewig dauert. Kommt alles mal vor. Ein kleinesTässchen Kaffee kann einem da manchmal über den restlichen Tag helfen.
Wovon ich allerdings wenig halte, ist, wenn stillende Mamas nicht mitdenken und die 1,5-Liter-Eistee-Flasche leeren. In Eistee ist nicht nur jede Menge Zucker, sondern - meiner Erfahrung nach - immer schwarzer oder grüner Tee. Und diese Teesorten enthalten wie Kaffee Stoffe, die nichts für Babys (und auch Kinder) sind. Diese "Power" brauchen die Kleinen definitiv nicht!
Also, bitte genau überlegen, was man so trinkt. Gegen ein Glas Eistee oder eine Tasse Kaffee ist sicher nicht viel einzuwenden - auch, wenn es natürlich am besten wäre, im Moment darauf zu verzichten -, aber die Menge macht es aus!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mein Energieverbrauch

Viel Zeit zum Schlafen und Kochen hat mir der kleine Schatz in letzter Zeit auch nicht gelassen. Dabei zählen Schlafen und Essen doch zur Zeit zu meinen Lieblingshobbys. Früher waren da mal Sport und Lesen... Aber das wird in einigen Jahren sicher wieder...
Apropos Essen: Meiner Meinung nach brauchen auch (stillende) Mütter mehr als drei Mahlzeiten pro Tag. Ein Baby und das Stillen kosten verdammt viel Energie. So viel, dass trotz der vielen Mahlzeiten schon wieder die alten Jeans passen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

3 Monate Baby

3 Monate war bei diesem Blog Schweigen angesagt. Kein Wunder, schließlich ist mein kleiner Sonnenschein jetzt 3 Monate alt. Und die Zeit zum Bloggen ließ er mir in dieser ersten Zeit nicht. Dafür viel Zeit zum Aneinandergewöhnen und Kuscheln. Und das ist das Wichtigste!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Wenn die Tage länger werden und der Beginn der Badesaison unaufhaltsam näher rückt,  gerät auch das eigene Körpergewicht wieder vermehrt in den Fokus. Schwangere Frauen bilden hier häufig keine Ausnahme – ganz im Gegenteil, manche setzen sich sogar eine besonders geringe Gewichtszunahme zum Ziel.
Abnehmen ist in der Schwangerschaft – und übrigens auch in der Stillzeit – ein Tabu. Selbst Frauen, die vor der Schwangerschaft unter starkem Übergewicht litten, wird zumindest ein mäßiger Gewichtsanstieg von ca. 5 – 7kg empfohlen. Denn eine ausreichende Gewichtszunahme bildet die Basis für ein gutes Wachstum und Gedeihen des Babys.
Neben dem gezieltem Abnehmen sollte auch von Fastenkuren, wie sie im Frühjahr sehr beliebt sind, die Finger gelassen werden. „Reistage“ und Ähnliches führen zu einer Verminderung der Vitamin- und Mineralstoffaufnahme und können Kind und Mutter eventuell sogar schädigen.
Besser ist es, sich in der Schwangerschaft besonders bewusst zu ernähren: viel pflanzliche Kost in Form von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, und auch auf das Trinken nicht vergessen!  Eine bewusstere Ernährung in dieser Zeit kann zu einer allgemeinen Ernährungsumstellung führen, die nach der Geburt des Kindes leichter fortgesetzt werden kann.