Mittwoch, 7. Dezember 2011

Mein Name ist Hase ...

Ich hab da mal etwas getestet: Frau muss nicht in einem schnittigen Sportwagen unterwegs sein oder sich beim Einparken schwer tun, um die Blicke der übrigen Verkehrsteilnehmer zu ernten. Wer versucht, nach den Ernährungsempfehlungen der Diätologin zu leben, muss ja mehrmals täglich eine Portion Gemüse in seinen Speiseplan einbauen. Das ist nicht immer leicht. Salat zum Mittagessen oder ein Abendessen mit Gemüsesuppe oder Ähnlichem sind ja möglich, aber bei der dritten Portion wird es dann oft haarig.
Ich setze daher auf Rohkost wie Karotten oder Paprika (auch Cocktailtomaten sind fein), die ich entweder bei der Arbeit nebenher essen oder – und nun zurück zum Anfang der Geschichte – beim Autofahren knabbere. Und ganz nach dem Motto „Ist Ihr Name Hase, oder was?“ schaut der eine oder andere Autofahrer schon recht komisch, wenn ich die lange Rotphase der Ampel für ein wenig Geknabber an einer Karotte nutze.
Machen Sie den Selbstversuch! Gesund ist er außerdem auch noch ...

Sonntag, 4. Dezember 2011

Trügerische Genüsse

Ein großer Teller mit wunderhübsch angerichteten Schokoplättchen und feinstem Schokomousse steht vor mir. Ein Traum. Doch das Hirn schaltet sich noch kurz bevor das erste Löffelchen in Richtung Mund wandert ein - „Darfst du das überhaupt?“.
Gute Frage, wie meistens in Restaurants muss man alles hinterfragen.
Und natürlich wird der Schlemmerteller, der als Dessert beim Menü dabei war, mit all seinen Genüssen wieder in die Küche wandern. Der Küchenchef hat das Mousse leider mit rohen Eiern gezaubert. Seufz.
Merke, es gibt kaum ein Restaurant, in dem man sich mit den Bedürfnissen bzw. Verboten in der Schwangerschaft auskennt. Es gilt immer alles zu hinterfragen, denn sonst freut man sich umsonst. Und auch wenn manche Kellner einen für hysterisch halten, es hilft halt nichts, ich könnte nicht mit gutem Gewissen genießen, was meinem Baby schaden könnte. Verständnis darf man sich nicht überall erwarten – auch nicht unbedingt im Haushalt von Freunden oder Verwandten, die vielleicht selbst noch keine Kinder haben oder sagen „Wir haben haben damals auch alles gegessen.“. Da muss man durch. Baby geht vor Höflichkeit!

Freitag, 2. Dezember 2011

Abwarten und Tee trinken...

...aber welchen ist die Frage. Krank und schwanger zu sein ist eine blöde Kombination. Man darf keine Medikamente nehmen, köchelt also ständig Hühnersuppe, um die Erkältung durch gute alte Hausmittel zu vertreiben, und das Husten zwickt im Bauch. Man gönnt sich also viel Ruhe – ganz nach der ärztlichen Empfehlung – und trinkt eine Tasse Tee nach der anderen.
Stopp! Da heißt es ja schon wieder aufpassen.
Salbeitee mag gut gegen Husten sein, aber die Apothekerin meint, der zieht den Bauch zusammen. Und das macht der Husten allein eigentlich schon in ausreichendem Maß. Eine Mischung aus Eibisch, Malvenblüte, Spitzwegerich, isländischem Moos und Königskerze ist ihre Rezeptur gegen meine Hustenanfälle, die mir auch in der Schwangerschaft nicht schaden soll. Mal sehen, ob es wirkt. Ich vertraue auf jeden Fall auf die Kraft der Kräuter (was bleibt mir auch anderes übrig) und verfluche die Tatsache, dass Teeliebhaber wie ich sich sehr schwer tun, herauszufinden, welche Kräuter in der Schwangerschaft gut sind und welche man meiden soll.

Mittwoch, 30. November 2011

Haubenkoch inkl. Fest im Kindergarten oder in der Kinderkrippe zu gewinnen

Weil auch unsere Kleinen gut und gesund essen sollen, gibt es jetzt einen Haubenkoch inkl. Fest zu gewinnen. Wie das?
Kinderkrippen und Kindergärten sind im Rahmen eines Wettbewerbs aufgerufen Ideen/Maßnahmen zu den Kategorien ÖKOLOGISCH, GESUND und SOZIAL einzureichen. Solche Ideen können beispielsweise eine Kindergartenküche mit jahreszeitlich angepasstem Speiseplan, ein mit den Kindern betreutes Gemüsebeet oder ein Workshop zum Thema „Woher kommt Kakao und wie wird er gemacht?“ sein.
Näheres zum Wettbewerb ist auf der Homepage www.gemeinsam-geniessen.at zu finden. Eingesendet werden können gesunde Ideen bis 30. März 2012 an info@gemeinsam-geniessen.at. Die besten Ideen werden von einer Jury ausgewählt und mit Haubenkoch+Fest „ausgezeichnet“.

Kostenlose Ernährungsworkshops für Schwangere

Für zwei muss man in der Schwangerschaft (leider?) nicht essen, vielmehr muss man „doppelt so gut statt doppelt so viel“ essen.
Wie das geht, wird Schwangeren im Rahmen eines kostenlosen Workshops mit Tipps für den Alltag näher gebracht. Weitere Themen sind Gewichtszunahme und Figurfragen nach der Geburt, Lebensmittelinfektionen - Risiko vs Genuss, Abhilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden, Tabus für Schwangere, Wohlfühlen in der Schwangerschaft sowie Bewegung. Außerdem werden im Rahmen des Workshops auch wichtige Informationen zu Wochengeld und Kinderbetreuungsgeld gegeben.
Interesse an weiteren Infos bzw. Terminen? Die gibt’s auf der Homepage der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse unter: www.stgkk.at/richtigessen

Freitag, 11. November 2011

Erdnüsse?

Warum bitte behauptet eine österreichische Tageszeitung, dass Prinz Williams Kate einfach schwanger sein muss, weil sie sich geweigert hat, Erdnüsse zu essen??? Dass das ein untrügliches Indiz ist, habe ich noch nie gehört und ich kenne auch genügend Schwangere, die gerne Erdnüsse essen.

Samstag, 5. November 2011

Die größte Gemeinheit

Eine der größten Gemeinheiten während der Schwangerschaft ist, dass einem immer empfohlen wird, Fisch zu essen. Und was weiter? Eine der besten „Versionen“ von Fisch, nämlich das Sushi, ist natürlich verboten! Sushi-Fans wie ich schleichen deshalb trotzdem in das bevorzugte Lokal, um wenigstens vegetarische Maki zu schlemmen und die Sushi-Atmosphäre zu genießen. Und nach der Geburt, muss mir mein Mann sicher gleich wieder eine große Portion Sushi bringen. Die ist quasi bereits vorbestellt.