In wenigen Tagen feiert mein Kleiner seinen ersten Geburtstag. Ernährungstechnisch heißt das, dass er zum ersten Mal ein Stück Geburtstagskuchen probieren wird. Emotional heißt das viel mehr. Denn es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist, seit ihn die Hebamme zum ersten Mal in meinen Arm gelegt hat. Es ist unglaublich, was er in dieser Zeit gelernt hat, wie viel er gewachsen ist, was er geschafft hat, was wir durchgestanden haben, wie viel Spaß und Freude wir gehabt haben in diesem Jahr.
Der erste Geburtstag des Kindes, sagt eine meiner Freundinnen, ist in Wirklichkeit der Geburtstag für die Mama. Denn sie kann sehr stolz und glücklich sein, was sie geschafft hat!
Und für diesen Blog heißt das, dass ich mich an dieser Stelle verabschieden darf - der erste Geburtstag meines Kleines ist hier mein Finale.
Danke fürs Lesen!
Freitag, 1. Februar 2013
Donnerstag, 10. Januar 2013
Die richtige Würze
Seit Reis, Nudeln und Gemüse nicht nur mehr auf unseren Tellern, sondern auch in Juniors Brei landen, werden sie beim Kochen nicht mehr gesalzen. Ein bisschen musste ich mich daran gewöhnen, auch wenn ich vorher nie stark gesalzen habe. Doch mittlerweile hat sich der Familien-Geschmack dahingehend verändert und das Salz wird viel sparsamer eingesetzt; Kräuter (derzeit aus dem Tiefkühlfach) und Pfeffer sorgen meist für die richtige Würze - soll ja schließlich auch gesünder sein. Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Beim Salat zum Beispiel ist Salz einfach unerlässlich.
Dienstag, 8. Januar 2013
Buchweizen: Mal nicht als Heidensterz?
Also ich bin mit Heidensterz aufgewachsen. Es gab ihn regelmäßig - mit Kakao oder später dann mit Kaffee - zum Frühstück. Aber erst jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen, Buchweizen auch "anders" zu essen. Fantastisch schmecken mir pikante Buchweizenpalatschinken oder Buchweizenrisotto, mein persönlicher Favorit ist aber süße Buchweizengrütze.
Buchweizen ist übrigens eine Pseudocerialie, d.h. botanisch gesehen ist Buchweizen kein Getreide. Er zählt zur Gattung der Knöterichgewächse und ist ein enger Verwandter von Sauerampfer und Rhabarber. Buchweizen enthält besonders hochwertiges Eiweiß und ist auch eine gute Quelle für Eisen, Kalium und B-Vitamine. Im Gegensatz zu Getreide enthält er kein Gluten, weshalb er auch als Getreideersatz für Zöliakiekranke geeignet ist.
Buchweizen bereichert jedenfalls die heimische Küche. Mein Tipp: ausprobieren!
(Aber nicht darauf vergessen, den Buchweizen vor dem Kochen heiß zu waschen.)
Sonntag, 30. Dezember 2012
Gute Vorsätze 2013
Was haben wir uns fürs neue Jahr vorgenommen? Gesünderes Essen und mehr Sport? Wie wohl 90 Prozent der Steirerinnen und Steirer?
Auf Sport habe ich sowieso schon wieder große Lust; im Februar feiert der Junior seinen 1. Geburtstag und ab diesem Zeitpunkt konnte ich beim ersten Kind auch wieder durchstarten (weil abgestillt und wieder mehr Kraft und Zeit für mich).
Das brauche ich mir also nicht vorzunehmen.
Mit dem Thema Ernährung gehe ich bewusst um. Das soll auch weiterhin so bleiben, aber Verbote mag ich in diesem Zusammenhang gar nicht.
Also nehme ich mir vor, was jede Mutter braucht: viel Geduld und gute Laune!!!
Auf Sport habe ich sowieso schon wieder große Lust; im Februar feiert der Junior seinen 1. Geburtstag und ab diesem Zeitpunkt konnte ich beim ersten Kind auch wieder durchstarten (weil abgestillt und wieder mehr Kraft und Zeit für mich).
Das brauche ich mir also nicht vorzunehmen.
Mit dem Thema Ernährung gehe ich bewusst um. Das soll auch weiterhin so bleiben, aber Verbote mag ich in diesem Zusammenhang gar nicht.
Also nehme ich mir vor, was jede Mutter braucht: viel Geduld und gute Laune!!!
Freitag, 28. Dezember 2012
Karotten reiben sich nicht von selbst
Gesundes Essen macht Arbeit. Das sollte in einem Blog über Ernährung und speziell über gesunde Ernährung unbedingt mal gesagt werden.
Und an manchen Tagen, wenn ich zum Beispiel viele, viele Karotten schäle und reibe, finde ich das gesunde Leben wirklich mühsam. Aber wenn dann alle am Tisch sitzen und mein Junior und mein Mann um die Schüssel mit dem Karottensalat raufen und ich schauen muss, dass ich auch etwas abbekomme, dann weiß man schon, dass sich die Arbeit auszahlt.
P.S.: Außerdem gibt es mittlerweile selbst auf dem Bauernmarkt Convenience-Produkte wie gekochte rote Rüben oder bereits geraspelten Kürbis. Da kocht es sich dann recht schnell gesund ...
Und an manchen Tagen, wenn ich zum Beispiel viele, viele Karotten schäle und reibe, finde ich das gesunde Leben wirklich mühsam. Aber wenn dann alle am Tisch sitzen und mein Junior und mein Mann um die Schüssel mit dem Karottensalat raufen und ich schauen muss, dass ich auch etwas abbekomme, dann weiß man schon, dass sich die Arbeit auszahlt.
P.S.: Außerdem gibt es mittlerweile selbst auf dem Bauernmarkt Convenience-Produkte wie gekochte rote Rüben oder bereits geraspelten Kürbis. Da kocht es sich dann recht schnell gesund ...
Montag, 17. Dezember 2012
Fisch ist das beliebteste Weihnachtsessen der Österreicher - Wie wär´s mit Karpfen?
Laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage finden 27% der Österreicher, Fisch sei das klassische Weihnachtsessen. Weitere 14% der Befragten essen Gans oder Truthahn, 14% Würstel und 9 % Braten. 33% der Befragten bevorzugen andere Speisen.
Dass viele Österreicher Fisch als Weihnachtsessen auserkoren haben, hat einen religiösen Ursprung. Der 24. Dezember galt nämlich als Fasttag, an dem klein Fleisch gegessen werden durfte, Fisch aber schon. Klassisch war und ist dabei der Weihnachtskarpfen. Die Karpfenzucht lässt sich in der Steiermark übrigens bis ins Mittelalter rückverfolgen, als Klöster mit der Anlage von Teichen begannen (mehr dazu für Interessierte: http://www.lebensministerium.at/lebensmittel/trad-lebensmittel/fisch/steir_teich_karpfen.html).
Vielleicht wäre ja ein Steirischer Wurzelkarpfen etwas für Sie:
Zutaten für 4 Personen
1 kg Karpfenfilet geschröpft
1 kl. Zwiebel
30 dag Wurzelwerk (Sellerie, Karotten, gelbe Rübe, Petersilwurzel)
5 dag Butter
1–2 Lorbeerblätter, Pfefferkörner, 1 Teel. Thymian, Salz
1/4 l Wasser, Essig
Die Filetstücke würzen und kurz in etwas Butter anbraten. Die Filets herausnehmen und beiseite stellen. Die Hälfte des Wurzelwerks in Würfel schneiden und gemeinsam mit der Zwiebel leicht anrösten. Mit Wasser und einem Schuss Essig aufgießen. Lorbeerblätter, Thymian, Pfefferkörner und etwas Salz dazugeben, die Filetstücke in den Sud einlegen und behutsam weichdünsten.
Das restliche Wurzelwerk in dekorative Streifen schneiden, in etwas Butter leicht anschwitzen, mit Karpfensud bedecken und knackig garen.
Beilagentipp: Kümmelerdapfel
Dass viele Österreicher Fisch als Weihnachtsessen auserkoren haben, hat einen religiösen Ursprung. Der 24. Dezember galt nämlich als Fasttag, an dem klein Fleisch gegessen werden durfte, Fisch aber schon. Klassisch war und ist dabei der Weihnachtskarpfen. Die Karpfenzucht lässt sich in der Steiermark übrigens bis ins Mittelalter rückverfolgen, als Klöster mit der Anlage von Teichen begannen (mehr dazu für Interessierte: http://www.lebensministerium.at/lebensmittel/trad-lebensmittel/fisch/steir_teich_karpfen.html).
Vielleicht wäre ja ein Steirischer Wurzelkarpfen etwas für Sie:
Zutaten für 4 Personen
1 kg Karpfenfilet geschröpft
1 kl. Zwiebel
30 dag Wurzelwerk (Sellerie, Karotten, gelbe Rübe, Petersilwurzel)
5 dag Butter
1–2 Lorbeerblätter, Pfefferkörner, 1 Teel. Thymian, Salz
1/4 l Wasser, Essig
Die Filetstücke würzen und kurz in etwas Butter anbraten. Die Filets herausnehmen und beiseite stellen. Die Hälfte des Wurzelwerks in Würfel schneiden und gemeinsam mit der Zwiebel leicht anrösten. Mit Wasser und einem Schuss Essig aufgießen. Lorbeerblätter, Thymian, Pfefferkörner und etwas Salz dazugeben, die Filetstücke in den Sud einlegen und behutsam weichdünsten.
Das restliche Wurzelwerk in dekorative Streifen schneiden, in etwas Butter leicht anschwitzen, mit Karpfensud bedecken und knackig garen.
Beilagentipp: Kümmelerdapfel
Dienstag, 11. Dezember 2012
Süßer die Glocken nie klingen ...
Damit die Tage bis Weihnachten ein wenig schneller vergehen, hat irgendjemand den Adventkalender erfunden. Jeden Tag ein Türchen öffnen und bald ist das Christkind da. Der Junior hat von mir natürlich auch einen (selbst gebastelten) bekommen. Ganz kam ich der "süßen Jahreszeit" aber nicht aus - die Freude über eine kleine Süßigkeit ist halt sooo groß. So finden sich neben kleinen Büchern (auch heiß geliebt!), einer Kinderschere, einem kleinen Auto und ähnlichen Geschenken alle paar Tage auch zwei Zuckerln oder ein paar Schokolinsen im raschelnden Papier.
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Der Nikolaus war da ...
... und hat ein Buch, Nüsse und einen kleinen Schokonikolaus gebracht. Mandarinen - das weiß der weise Mann, mag mein Sohn nicht so gerne.
Allerdings waren auch einige Verwandte und Bekannte da und haben den Schokovorrat des Juniors beträchtlich aufgefüllt. Ist leider nicht zu verhindern, wenn man es sich nicht mit allen verscherzen will.
Da können die eigenen Absichten noch so gut sein, die Schokolade ist im Haus. Zum Glück lässt der Kleine sich darauf ein, dass es weiterhin nach dem Abendessen eine kleine "Nachspeise" aus der Süßigkeitenlade gibt und nicht alles auf einmal gefuttert wird.
Nur meine Gedanken (und auch mein irdischer Körper) kreisen jetzt ständig um diese süße Zone.
Allerdings waren auch einige Verwandte und Bekannte da und haben den Schokovorrat des Juniors beträchtlich aufgefüllt. Ist leider nicht zu verhindern, wenn man es sich nicht mit allen verscherzen will.
Da können die eigenen Absichten noch so gut sein, die Schokolade ist im Haus. Zum Glück lässt der Kleine sich darauf ein, dass es weiterhin nach dem Abendessen eine kleine "Nachspeise" aus der Süßigkeitenlade gibt und nicht alles auf einmal gefuttert wird.
Nur meine Gedanken (und auch mein irdischer Körper) kreisen jetzt ständig um diese süße Zone.
Wo ist der Fisch hingeschwommen?
Wir alle sind Gewohnheitstiere. So auch bei der Ernährung. Wie schnell sich Familientraditionen festigen können, konnte ich letztes Wochenende feststellen. "Warum gibt es heute keinen Fisch?", fragte mich mein 3-Jähriger den Tränen nahe, als ich ihm das Erdäpfelgulasch (mit Lauch und auch Karotten, die er eigentlich liebt) kredenzte.
Weil wir zu einer Weihnachtsfeier mussten und auch sonst noch Termine hatten, hatte ich an diesem Tag den üblichen Gang auf den Bauernmarkt und zum dortigen Fischhändler gestrichen. Deshalb Erdapfel statt Lachsforelle.
Die Tränen konnten zum Glück getrocknet werden, das Gulasch schmeckte auch - und demnächst wird wieder Fisch gemacht - versprochen! (Mir ist er schließlich auch ein wenig abgegangen...)
Weil wir zu einer Weihnachtsfeier mussten und auch sonst noch Termine hatten, hatte ich an diesem Tag den üblichen Gang auf den Bauernmarkt und zum dortigen Fischhändler gestrichen. Deshalb Erdapfel statt Lachsforelle.
Die Tränen konnten zum Glück getrocknet werden, das Gulasch schmeckte auch - und demnächst wird wieder Fisch gemacht - versprochen! (Mir ist er schließlich auch ein wenig abgegangen...)
Dienstag, 4. Dezember 2012
Was kommt ins Nikolosackerl?
In mein Nikolosackerl kommen:
Walnüsse, Mandarinen, frische Äpfel und/oder getrocknete Apfelringe und gedörrte Zwetschken. Eventuell gibt´s noch einen kleinen Lebkuchen- oder einen Bio-Fairtrade-Schokonikolo.
Walnüsse, Mandarinen, frische Äpfel und/oder getrocknete Apfelringe und gedörrte Zwetschken. Eventuell gibt´s noch einen kleinen Lebkuchen- oder einen Bio-Fairtrade-Schokonikolo.
Montag, 3. Dezember 2012
Gute Mutter, faule Mutter
Von A wie Adventkranz binden bis Z wie Zimsterne backen haben Mütter in der Vorweihnachtszeit ein ziemlich dichtes Programm, um vor der Konkurrenz (=anderen Müttern) nur ja nicht zurück stehen zu müssen. Natürlich will man dem Nachwuch etwas bieten und die schönen Erinnerungen kreieren, die man selbst an die Teigpatzerei mit der eigenen Mama hat.
Wenn es nicht zum Stress ausartet und man nicht schon vor dem Teigkneten grantig ist, weil man ja heute auch noch Adventkalender basteln und Kastanien essen von der To-do-Liste abhaken muss, dann ist das auch in Ordnung.
Aber die schönsten Momente sind dann trotzdem oft die ungeplanten - wenn man mit den Kids bei Kaffee und Kakao am Tisch sitzt und einfach nur plaudert und den Nachmittag genießt.
Wenn es nicht zum Stress ausartet und man nicht schon vor dem Teigkneten grantig ist, weil man ja heute auch noch Adventkalender basteln und Kastanien essen von der To-do-Liste abhaken muss, dann ist das auch in Ordnung.
Aber die schönsten Momente sind dann trotzdem oft die ungeplanten - wenn man mit den Kids bei Kaffee und Kakao am Tisch sitzt und einfach nur plaudert und den Nachmittag genießt.
Donnerstag, 29. November 2012
Mama braucht Schoko
Es gibt miese Nächte. Es gibt Wochen mit vielen miesen Nächten. Und in Folge gibt es dann miese Tage. Das Leben als Mama ist nicht immer leicht.
Wenn das Schlafdefizit hoch ist, ruft der Körper laut nach Energie. Die würde er theoretisch durch Schlaf bekommen. Da der kleine Zwerg das verhindert, meint der Körper, die Energie würde ihm idealerweise auch in Form von Schokolade oder Keksen zugeführt werden können.
Daher futtere ich.
Bis die Nächte wieder besser werden ...
Wenn das Schlafdefizit hoch ist, ruft der Körper laut nach Energie. Die würde er theoretisch durch Schlaf bekommen. Da der kleine Zwerg das verhindert, meint der Körper, die Energie würde ihm idealerweise auch in Form von Schokolade oder Keksen zugeführt werden können.
Daher futtere ich.
Bis die Nächte wieder besser werden ...
Donnerstag, 22. November 2012
"Ich will auch"
"Brei und Hirsebällchen kenne ich schon. Ich will jetzt richtig mitessen!" Das sagt der kleine Zwerg im Kinderstuhl jetzt immer deutlicher. Ok, er spricht es noch nicht aus, aber seine Augen sagen es deutlichst. Gnadenlos wird jeder Bissen der Großen fast bis in den Magen mitverfolgt. Und den Brei muss man ihm jetzt vor dem Mittag- oder Abendessen der anderen servieren, sonst heftet er die Augen auf die Teller und beachtet "sein" Essen eher wenig.
Zum Glück verfügt er schon über 3 - also eigentlich fast 4 - Zähne. Ein paar Kostproben vom Essen der Großen kann er also schon bekommen. Und das macht ihm jede Menge Spaß! Und mir gefällt die Aussicht, in einigen Wochen nicht mehr so oft extra kochen zu müssen, sondern eine Mahlzeit für alle zu machen auch.
Zum Glück verfügt er schon über 3 - also eigentlich fast 4 - Zähne. Ein paar Kostproben vom Essen der Großen kann er also schon bekommen. Und das macht ihm jede Menge Spaß! Und mir gefällt die Aussicht, in einigen Wochen nicht mehr so oft extra kochen zu müssen, sondern eine Mahlzeit für alle zu machen auch.
Dienstag, 20. November 2012
Kostenloser Kalender 2013 mit speziellen Tipps für Schwangere
Gesundes Essen für Berufstätige und ihre Familien
Wir alle kennen das Problem: Die Mittagspause ist kurz, als Ausweg gegen den Hunger bleibt oft nur eine schnelle Jause oder der Weg in die Kantine. Mit dem neuen Kalender, der sich an Berufstätige und mit speziellen Tipps auch an Schwangere in der Steiermark wendet, bietet GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN viele Anregungen als Alternative zu Fast-Food, einseitiger fleischlastiger Ernährung und einem Übermaß an Süßigkeiten.Mit praktischen Rezepten, Empfehlungen für die Ernährung in der Schwangerschaft und vielen Tipps von ExpertInnen beinhaltet der Kalender eine Fülle an neuen Ideen für gesundes Essen im Berufsalltag und zuhause. Unterstützt wird die Initiative von prominenten steirischen MitstreiterInnen wie Haubenkoch Erich Pucher, Ernährungs- und Arbeitsmedizinerin Dr.in Michaela Felbinger, Chocolatier Josef Zotter und Delikatessen-Spezialistin Bettina Fink-Haberl, die allesamt auch im Kalender zu sehen sind.
Wo gibt’s den Kalender?
Der Kalender ist in vielen SPAR-Filialen und bei der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer, der Gebietskrankenkasse, dem ÖGB, dem AMS und dem bfi kostenlos erhältlich solange der Vorrat reicht. Aber auch im Internet unter http://www.gesundheitsportal-steiermark.at/GesundLeben/gsundgenie%C3%9Fen/Documents/Kalender_28Seiten.pdf kann man den Kalender durchblättern und downloaden.Montag, 12. November 2012
Mangold
Bei mir im Garten gibt es noch frischen Mangold.
Er schmeckt köstlich, bei der Zubereitung sollte man jedoch beachten, dass Mangold - wie Spinat - zu den nitratreichen Gemüsesorten gehört. Am besten blanchiert man deshalb den Mangold und gießt das Kochwasser weg, das verringert das vorhandene Nitrat.
Zusätzlich wäre es gut, das Mangoldgericht mit einem Vitamin-C-haltigen Fruchtsaft (z. B. Orangensaft) zu genießen oder z. B. Zitronensaft für das Beilagensalatdressing zu verwenden. Das Vitamin C hemmt die Bildung von möglichen Schadstoffen und fördert gleichzeitig die Eisenaufnahme.
Um Speisereste von nitratreichen Gemüsesorten auch am nächsten Tag noch bedenkenlos genießen zu können, sollte man diese übrigens nicht lange warmhalten, sondern rasch abkühlen und im Kühlschrank aufbewahren.
Er schmeckt köstlich, bei der Zubereitung sollte man jedoch beachten, dass Mangold - wie Spinat - zu den nitratreichen Gemüsesorten gehört. Am besten blanchiert man deshalb den Mangold und gießt das Kochwasser weg, das verringert das vorhandene Nitrat.
Zusätzlich wäre es gut, das Mangoldgericht mit einem Vitamin-C-haltigen Fruchtsaft (z. B. Orangensaft) zu genießen oder z. B. Zitronensaft für das Beilagensalatdressing zu verwenden. Das Vitamin C hemmt die Bildung von möglichen Schadstoffen und fördert gleichzeitig die Eisenaufnahme.
Um Speisereste von nitratreichen Gemüsesorten auch am nächsten Tag noch bedenkenlos genießen zu können, sollte man diese übrigens nicht lange warmhalten, sondern rasch abkühlen und im Kühlschrank aufbewahren.
Samstag, 10. November 2012
Ein Mangel?
Karotte, Birne, Brokkoli - es gibt vieles, was der Junior gerne mag. Doch jedes Essen lässt er für ein knisterndes Stückchen Papier gerne stehen. Ein Stück aus Mamas Zeitung zu reißen, einen Werbeprospekt in den Mund stopfen oder das, was der Drucker gerade ausgespuckt hat, ankauen - ein Traum in seinen Augen. Ein Horror in meinen.
Welcher Mangel treibt ihn bitte zu dieser Vorliebe?
Welcher Mangel treibt ihn bitte zu dieser Vorliebe?
Dienstag, 6. November 2012
Vollbeschäftigung
Mein Staubsauger hat Hochbetrieb. Während die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt, kann er sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Denn seit der Junior selbst versucht, ein Stück Brot zu vertilgen, kann man bei uns nicht nur sprichwörtlich "vom Boden essen" - aber man will es ganz bestimmt nicht.
Habe bereits das Fotoalbum konsultiert, wann es bei meinem großen Sohn so weit war, dass er alleine aß und sich die Sauerei beim Essen in Grenzen hielt. Bis dahin wird das Brummen des Staubsaugers aber weiterhin ein treuer Begleiter meines Alltags sein.
Habe bereits das Fotoalbum konsultiert, wann es bei meinem großen Sohn so weit war, dass er alleine aß und sich die Sauerei beim Essen in Grenzen hielt. Bis dahin wird das Brummen des Staubsaugers aber weiterhin ein treuer Begleiter meines Alltags sein.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Süßes oder Saures! Müsliriegel....
Auch in Österreich huschen heute Kinder von Tür zu Tür und rufen "Süßes oder Saures".
Im Vorjahr war ich demgegenüber nicht gut vorbereitet und hatte "nur" Müsliriegel zu Hause. Die Kinder schauten mich gar nicht begeistert an, als ich die Müsliriegel verteilte und dies obwohl die meisten Müsliriegel wirkliche Süßigkeiten sind. 40 % Zucker sind keine Seltenheit!
Es gibt allerdings auch Müsliriegel, die mit weniger Zucker auskommen. Der Blick auf die Nährwertangaben bzw. in die Zutatenliste lohnt sich deshalb. Bedenken Sie dabei, dass Zucker nicht immer als Zucker in der Zutatenliste zu finden ist. Zucker „versteckt“ sich auch hinter anderen Bezeichnungen wie z.B. Saccharose, Dextrose, Glukose-Fruktose-Sirup oder Invertzuckersirup.
Im Vorjahr war ich demgegenüber nicht gut vorbereitet und hatte "nur" Müsliriegel zu Hause. Die Kinder schauten mich gar nicht begeistert an, als ich die Müsliriegel verteilte und dies obwohl die meisten Müsliriegel wirkliche Süßigkeiten sind. 40 % Zucker sind keine Seltenheit!
Es gibt allerdings auch Müsliriegel, die mit weniger Zucker auskommen. Der Blick auf die Nährwertangaben bzw. in die Zutatenliste lohnt sich deshalb. Bedenken Sie dabei, dass Zucker nicht immer als Zucker in der Zutatenliste zu finden ist. Zucker „versteckt“ sich auch hinter anderen Bezeichnungen wie z.B. Saccharose, Dextrose, Glukose-Fruktose-Sirup oder Invertzuckersirup.
Montag, 29. Oktober 2012
Schwarzwurzel: perfektes Beikostgemüse
Experimentierfreudige Mütter aufgepasst: Wem Karotte, Kürbis, Zucchini und Co. für die Babykost zu langweilig wird, kann sich auch an weniger häufigen Gemüsesorten versuchen. Perfekt geeignet ist zum Beispiel die Schwarzwurzel, weil sie viele gute Inhaltsstoffe liefert, sich durch einen milden und dennoch aromatischen Geschmack hervorhebt und nebenbei auch noch eine ausgezeichnete Verträglichkeit aufweist.
Damit die Verarbeitung nicht allzu mühsam ausfällt die Wurzeln gründlich waschen, mit Schale in wenig Wasser weich dünsten und diese erst im Anschluss entfernen. Sobald die schützende Schale entfernt wurde, färbt sich das weiße Fruchtfleisch rasch bräunlich. Diese Färbung wirkt sich beim Verzehr aber weder auf den Gesundheitswert noch wesentlich auf den Geschmack aus. Eine "Nachbehandlung mit Zitronensaft" ist daher nicht nötig.
Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung unterstützt das Baby dabei, viele Geschmäcker kennenzulernen und sich an diese zu gewöhnen.
Damit die Verarbeitung nicht allzu mühsam ausfällt die Wurzeln gründlich waschen, mit Schale in wenig Wasser weich dünsten und diese erst im Anschluss entfernen. Sobald die schützende Schale entfernt wurde, färbt sich das weiße Fruchtfleisch rasch bräunlich. Diese Färbung wirkt sich beim Verzehr aber weder auf den Gesundheitswert noch wesentlich auf den Geschmack aus. Eine "Nachbehandlung mit Zitronensaft" ist daher nicht nötig.
Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung unterstützt das Baby dabei, viele Geschmäcker kennenzulernen und sich an diese zu gewöhnen.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Schnelles Kürbisgemüse aus dem Ofen
Weil ich selbst davon so begeistert bin, möchte ich heute ein "Schnelles Kürbisgemüse aus dem Ofen" posten:
Zutaten:
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 große Zwiebel
1 Karotte
6-8 Knoblauchzehen
3-4 EL Olivenöl
einige Rosmarinnadeln
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Zutaten:
1 kleiner Hokkaidokürbis
1 große Zwiebel
1 Karotte
6-8 Knoblauchzehen
3-4 EL Olivenöl
einige Rosmarinnadeln
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
- Kürbis waschen, Kerne entfernen und Fruchtfleisch in große Würfel schneiden. Zwiebel und Karotten schälen und in dicke Ringe schneiden. Knoblauchzehen andrücken und mit Schale verwenden.
- Gemüse auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin, Salz und Pfeffer bestreuen. Alles gut mit den Händen vermengen und im Backofen bei ca. 200 Grad Celsius 15 - 20 min. garen.
Übrigens: Kocht man für Kleinkinder mit, sollte man mit dem Pfeffer sparsam umgehen und erst am eigenen Teller salzen!
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